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Jens Woggon
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Jens Woggon

Jens Woggon wurde in Zürich als Sohn deutscher Eltern geboren. Er besuchte eine englischsprachige Grundschule und dann  ein naturwissenschaftliches Gymnasium. Er war Mitglied des Schultheaters, sang in einer Rockband und spielte in seinem Abiturjahr die Hauptrolle in einer Videoproduktion von "Der Fänger im Roggen".

Nach vier Studiensemestern in Medizin und einem in Englisch kam er schließlich für drei Jahre auf die European Film Actor School Zürich und machte erste professionelle Erfahrungen am Wettstein-Theater Zürich.

Nach seinem Schulabschluß zog er nach München und stand schon in seinem ersten Berufsjahr für sehr verschiedene Produktionen vor der Kamera: "Für alle Fälle Stefanie" Regie Sabine Landgraeber, "Siska - Das Ende von Haug" Regie Hans-Jürgen Tögel, "Der Alte - Freigesprochen" und "Am Anfang war der Seitensprung" Regie Hartmut Griesmayr. Er drehte bei Margarethe von Trottas Uwe Johnson-Verfilmung "Jahrestage"  und bei Otto Alexander Jahrreis den Kinofilm "Zoom", die wichtigste Rolle des Jahres war allerdings bei  Hartmut Griesmayr im "Polizeiruf 110-Verzeih' mir".
Es folgte wieder eine Hauptrolle in "Der Alte": diesmal spielte er in "Die Schwestern und der Tod" den Sohn von Leslie Malton und Miroslav Nemec und in einer Folge der Reihe "Im Namen des Gesetztes" Regie Olaf Götz.

2000 kamen für Jens Woggon neue Theatererfahrungen hinzu: bei den Luisenburg - Festspielen in Wunsiedel spielte er in der Uraufführung von Umberto Eccos Roman "Der Name der Rose" den Adson unter der Regie des Intendanten Pavel Fieber, im Herbst ging er zum ersten Mal auf Tournee und spielte in der Komödie "Party für Scottie" den Sohn von Thomas Fritsch.
Im nächsten Sommer war er noch einmal bei den Luisenburg - Festspielen in Wunsiedel. Dieses mal spielte er den Benvolio in Shakespeares "Romeo und Julia" und den Anders in "Kalle Blomquist".
Dann zum ersten Male ein Stück ensuite, den Johnny in der Komödie "Wenn es Herbst wird" im Theater an der Kö Düsseldorf.
Am Alten Schauspielhaus Stuttgart war er anschließend der Romeo in Shakespeares "Romeo und Julia", Orpheus in Anouilhs "Eurydike", Rick in Woody Allens Komödie "Geliebte Aphrodite", Karl in Schillers Jugenddrama "Parasit" und der Ben in "Popcorn".
Dann gastierte er am Grenzlandtheater Aachen in der Komödie "Feelgood", wofür er den Karl-Heinz-Walther-Preis erhielt.
Seit 2004 spielte er wieder am Alten Schauspielhaus Stuttgart u.a.den Demetrius in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum", den Sohn in "Ein Inspektor kommt" von Priestley, den Wurm in Schillers "Kabale und Liebe" und dem Brindsley in "Komödie im Dunkeln".
In der Komödie Frankfurt spielte er "Komödie im Dunkeln" dann noch einmal mit großem Erfolg.
Es folgte wieder Stuttgart, diesmal mit "Ladies Night", anschließend wieder das Grenzlandtheater Aachen, diesmal mit "Hamlet" und dann wieder Stuttgart. 2009 spielte er im Innenhof des Alten Schlosses den Karl Moor in Schillers "Die Räuber". Am Alten Schauspielhaus Stuttgart spielte er die Titelrolle in Schillers "Don Carlos", das Einpersonenstück "P'tit Albert" im Theater unterm Dach Stuttgart und in "Reinhardt" im Alten Schauspielhaus Stuttgart.

Jens Woggon lebt mit Ehefrau und Tochter in Stuttgart.

Stand April 2010

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