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Steven Merting
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Steven Merting

Steven Merting wurde in Gotha geboren. Aufgrund guter schulischer Leistungen kam er auf die "Erweiterte Oberschule" und machte Abitur.
Gefördert hauptsächlich durch die Deutschlehrer wurde er Mitglied eines "Arbeitertheaters", was im weitesten Sinne der heutigen Off-Szene entspricht. Dort bekam er aber innerhalb von eineinhalb Jahren nur die Rolle eines über den Markt flüchtenden Soldaten im "Untier von Samarkand" zu spielen. Die Folge war sein Austritt.
Doch schon ein Jahr später wurde er Ensemblemitglied in einer Jugendtheatergruppe.
Parallel dazu gestaltete er das Schülertheater, natürlich unter der Mitwirkung der Lehrer- und Schülerschaft, durchaus intensiv mit. In vier verschiedenen Stücken war er nicht nur als Darsteller sondern auch als "Spielführer" aktiv.

Er bestand die Aufnahmeprüfung für das Schauspielstudium an der Theaterhochschule "Hans Otto" in Leipzig, mußte aber nach dem Abitur erst seinen Grundwehrdienst in der damaligen Nationalen Volksarmee antreten. Nach einem halben Jahr war es ihm durch eine neue Gesetzgebung möglich den aktiven Dienst zu verlassen und die Restdienstzeit als Zivi in einem Pflegeheim seiner Heimatstadt zu absolvieren.
Nach vier Semestern Schauspielstudium an der "Hans-Otto-Schule" in Leizpig setzte er das Studium an der Studiobühne des Deutschen Nationaltheaters in Weimar fort.
Anfang des letzten Studienjahres wurde er schon in das Schauspielensemble des Deutsches Nationaltheaters Weimar übernommen.
In vier Jahren spielte er dort so schöne Rollen wie Pylades in der "Iphigenie auf Tauris", Demetrius in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum", Truffaldino in "König Hirsch", den "Amadeus" und den Herrn Hans in Ionescos "Nashörnern".

Anschließend zog Steven Merting nach Berlin und begann freiberuflich zu arbeiten, auch beim Fernsehen.

Er war in Produktionen wie "Polizeiruf 110" zu sehen, in Folgen von "Die Drei", "Neues vom Bülowbogen", "Im Namen des Gesetztes", "Für alle Fälle Stefanie", "Der Puma", "Ein Fall für zwei" Regie Rolf Liccini, "Der Ermittler" Regie Michael Mackenroth" und "SOKO 5113" Regie Jörg Schneider.

1998 -2006 stand er für die SAT 1 - Krimi-Serie "Wolffs Revier" für 7 Staffeln vor der Kamera.

Nanach drehte er eine Folge von "SOKO 5113", bei Leander Haußmann "Holt Bubinsky" und den erfolgreichen Kinofilm "Die Könige der Nutzholzgewinnung" unter der Regie von Matthias Keilich. Anschließend für "In aller Freundschaft" und die Folge "Schattenseiten" aus der Serie "SOKO 5113", er drehte bei Carola Hattop eine Folge der Serie "Die Stein", bei Patrick Wincewski "Die Detektivin", bei Peter Fratzscher "Der Staatsanwalt", bei Peter Strauch "Der Prinz von nebenan" und eine Folge von "Ein Fall für zwei".
2008 stand er für eine durchgehende Rolle in der Telenovela "Wege zum Glück" in Babelsberg vor der Kamera. Im folgenden Jahr drehte er eine Rolle in "Das geteilte Glück" unter der Regie von Thomas Freundner.

Steven Merting arbeitet auch als Synchronsprecher.

Er lebt in Berlin.

 


Stand Mai 2011

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