Alice von Lindenau wurde als Tochter zweier Schauspieler in Heilbronn geboren.
1985 zog ihre Familie nach Frankfurt, wo sie bis zum Abitur das Gymnasium besuchte.
Schon als Kind stand für Alice von Lindenau fest, dass sie dem Beispiel ihrer Eltern folgen würde und Schauspielerin werden wollte.
1987 begann sie eine achtjährige klassische Ballettausbildung und wechselte mit dreizehn zum Modern Dance. Parallel dazu nahm sie zehn Jahre lang Klavier- und ein Jahr Gesangsunterricht und arbeitete nebenbei als Statistin an der Frankfurter Oper.
Mit zwölf Jahren stand sie mit der ganzen Familie in der Komödie von Curt Goetz "Das Haus in Montevideo" als Tochter Atlanta auf der Bühne der Frankfurter Komödie.
In der Schule engagierte sie sich in einigen Musicalproduktionen und sang in der mündlichen Abiturprüfung Brechts Seeräuber-Jenny.
Ab 2001 hatte sie privaten Schauspielunterricht bei Sibylle Sohl. Seit sechs Jahren arbeitet sie außerdem für diverse Tonstudios als Synchronsprecherin.
Im Winter 2004/05 stand sie im Frankfurter Theater im Zoo in der Komödie "Süsser die Glocken" als Tochter auf der Bühne.
2006 spielte sie an der Düsseldorfer Komödie in der Krimi-Komödie "Acht Frauen".
Im November 2008 hat sie ihre Schauspielausbildung an der Folkwang-Schule in Essen abgeschlossen. Inzwischen hat sie in etlichen Projekten auf der Bühne gestanden, am Rheinischen Landestheater Neuss, am Grillo-Theater Essen. Dort hat sie in "Der Held der westlichen Welt", einer Inszenierung von Anselm Weber, gespielt. Im Theater Pumpenhaus Münster spielte sie die Jill in "Jack und Jill" und am Theater der Stadt Aalen in einer Aufführung von "Woyzeck".
Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 ist sie Mitglied im Ensemble des Landestheaters Altenberg / Bühnen der Stadt Gera. Dort spielte sie u.a. die Julie in "norway.today", Käthe in "Einsame Menschen", Marie in "Narbengelände" und Litty Verdun in "Charleys Tante". Aktuell ist sie in der Uraufführung von "Puzzle Babylon", einem Stück von Amina Gusner zu sehen.
Stand Mai 2011