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Nina Kapust

Nina Kapust, gebürtige Münchnerin, begann bereits mit vier Jahren ihre langjährige musikalische Ausbildung vor allem am Klavier. Schon als Kind trat sie in Konzerten der Musikschule auf und erwarb so erste Bühnenerfahrungen.
Mit sechzehn Jahren trat sie einer freien Theatergruppe bei und spielte die Wendla in "Frühlings Erwachen" lange bevor sie nach dem Abitur beim Schauspiel München ihre Ausbildung als Schauspielerin erhielt.
1993 erwarb sie die Bühnenreifeprüfung und spielte direkt im Anschluß am Münchner Theater rechts der Isar "Ab jetzt" von Alan Ayckbourne, wofür sie den AZ-Stern der Woche erhielt.
Neben klassischen Rollen spielte sie viele Komödien, trat in der modernen Musical-Version von "Charley's Tante" auf und gehörte zeitweise zum Ensemble eines Improvisationstheaters.
Theaterengagements führten sie an die Komödie am Kurfürstendamm Berlin, an das Theater an der Kö Düsseldorf, das Contra-Kreis-Theater Bonn, das Theater am Dom Köln, an die Komödien in Bochum, Duisburg und Essen sowie zu diversen Freilichtspielen, vor allem nach Wunsiedel zu den Luisenburg-Festspielen. Dort spielte sie die Hermia im "Sommernachtstraum", Erna im "Weiten Land", Angelique in "Der eingebildete Kranke", Gertrud in "Wilhelm Tell" und Gladys in "Wir sind noch einmal davongekommen".

Schon während ihrer Schauspielausbildung stand Nina Kapust zum ersten Mal vor der Kamera im bayerischen "Tatort - Sommernachtstraum" Regie Walter Bannert, es folgte der Kurzfilm "Der Brief, der vom Himmel fiel" Regie Franz Deubzer und ein Filmhochschulprojekt nach Harold Pinters "Betrogen" unter der Regie von Jan Biczycki.
Sie drehte unter Erich Neureuthers Regie den Komödienstadl "Die Wadlbeißer von Traxlbach", Episodenrollen in Serien wie "Der König" Regie Rainer Wolffhardt, "Gegen den Wind" Regie Hans Werner Honert, "Katrin ist die beste" Regie Helmuth Ashley, "Weißblaue Geschichten" Regie Marco Serafini, das Fersehspiel "Die Ehrabschneider" Regie Monika Baumgartner, je eine Folge der ZDF-Serie "SOKO 5113" Regie Bodo Schwarz und von "alphateam".
Für schöne Filme arbeitet sie auch gerne als Synchronsprecherin.

Im Theater hat sie zuletzt alle Frauenrollen in den erfolgreichen "Comedian Harmonists" im Theater an der Kö Düsseldorf und im Theater am Dom Köln gespielt. Dann war sie mit dem Lustspiel "Willkommen im Club" auf Tournee, anschließend spielte sie das gleiche Stück an der Komödie am Max II in München, im Theater am Dom Köln, im Theater Fürth und noch einmal auf Tournee. Dann spielte sie in der Komödie am Max II in München die Komödie "Romeo mit grauen Schläfen".

Sie stand vor der Kamera in den beliebten Serien "Der Alte", "Die Rosenheim Cops" und in dem Fernsehfilm "Die göttliche Sophie".

2011 drehte sie für eine Folge der neuen Krimiserie "Hubert und Staller" in MÜnchen.

Dazwischen "leiht" sie auch immer wieder prominenten ausländischen Schauspielerinnen ihre Stimme im Synchronatelier.

Nina Kapust lebt in München.

Stand Mai 2011

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